Dunkelfeldmikroskopie

Unter einem speziell für diese Untersuchung entwickelten Mikroskop kann das Blut ohne Färbetechnik direkt in der Praxis untersucht werden. Dafür wird mittels einer sterilen Lanzette ein kleiner Tropfen Blut aus der Fingerbeere entnommen, direkt auf einen sogenannten Objektträger aufgebracht und sofort unter dem Mikroskop begutachtet. Wir betrachten dabei die lebenden Zellen, weshalb man diese Methode auch als Vitalblutdiagnostik bezeichnet. Unterscheiden können wir dabei die roten Blutkörperchen (Erythrozyten) von den weißen Blutkörperchen (Leukozyten) und den Blutplättchen (Thrombozyten). Ihre Form und Beschaffenheit geben Hinweise auf Regulationsstörungen, wie z. B. Eisen-, Vitamin B12-, oder Folsäuremangel, Infektionen, oxidativer Stress u.a.

Neben den genannten zellulären Bestandteilen beurteilen wir auch weitere Strukturen und Auffälligkeiten.

 

Als medizinisch-technisch ausgebildete Assistentin (MTA) weiß ich mit dem Mikroskop umzugehen. In meiner Weiterbildung zur Ärztin für Innere Medizin habe ich im sogenannten Hämatologielabor viele Blut- und Knochenmarkausstriche mit befundet.

Mit der Dunkelfeldmikroskopie führe ich dieses Wissen und die Erfahrung aus der Arbeit in der Inneren Medizin und Funktionellen Medizin zusammen. Ich bin begeistert davon, die bewegten und sich bewegenden Zellen unter dem Mikroskop unter die Lupe nehmen zu können.