Kinder-Tuina

„Die Behandlung einer Krankheit dauert ebenso lange wie deren Entstehungsgeschichte.“ Führt man sich das vor Augen, so wird klar, dass eine Behandlung von Kindern mittels Chinesischer Medizin einen idealen Ansatz darstellt. Bei ihnen kann man frühzeitig Disharmonien erkennen und behandeln.
In Abhängigkeit vom Alter können prinzipiell die gleichen Behandlungsmethoden zum Einsatz kommen wie bei Erwachsenen. Bei Säuglingen und Kleinkindern wende ich in erster Linie die Tuina an, bei der sanfte Massagegriffe mit Streichen, Pressen, leichtem Kneten, Zupfen und Schieben kombiniert werden. Diese Berührungen werden von den Kindern als sehr angenehm empfunden. Je nach chinesischer Diagnose wird die Tuina mit der Moxa-Therapie, auch Moxibustion genannt, kombiniert.

Bei der Moxibustion wird die Wärme des brennenden Beifußkrauts nach unten an die Haut abgegeben.
Bei der Moxibustion wird die Wärme des brennenden Beifußkrauts nach unten an die Haut abgegeben.

Dazu wird getrocknetes chinesisches Beifußkraut auf den Gitterboden eines Kästchens gelegt, angezündet und auf die zu wärmende Körperstelle gesetzt. Diese Wärmeabgabe an den Körper hilft z. B. bei der Behandlung sog. Kälteerkrankungen. Nach dem Kleinkindalter können Kinder mit ganz dünnen, kurzen Nadeln akupunktiert werden. Dies wird meist sehr gut akzeptiert und spielerisch in die Behandlung integriert. Die Verweildauer der Nadeln beträgt hier nur wenige Minuten. Alternativ eignet sich auch das therapeutische Qi Gong in Kombination mit einer Phantasiereise durch den Körper ganz hervorragend.

Für Kinder eignen sich die Arzneimittel meist in Form von Tropfen, die mit Himbeersirup versetzt werden können und daher leicht akzeptiert werden.
Sollten Sie nähere Informationen zur Behandlung Ihres Kindes wünschen, so sprechen Sie mich gerne an.